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Immobilienpreise Marktbericht Frankfurt Westend Q1 2026 | Marc Härter Immobilien

Der Immobilienmarkt im Frankfurter Westend zeigt sich zum ersten Quartal 2026 zweigeteilt, aber strukturell stabil: Westend-Süd bleibt mit einem Median-Quadratmeterpreis von 8.963 EUR/m² die teuerste Wohnlage der gesamten Stadt — und damit fast 50 Prozent über dem Frankfurter Gesamtmedian von 6.012 EUR/m². Marc Härter Immobilien beobachtet diesen Markt…

Immobilienpreise Marktbericht Frankfurt Westend Q1 2026 | Marc Härter Immobilien

Das Wichtigste vorab

Immobilienpreise Marktbericht Frankfurt Westend Q1 2026 | Marc Härter… auf einen Blick

Schwerpunkt

Das Frankfurter Westend im Marktkontext Q1 2026Frankfurt am Main bleibt 2026 strukturell eines der stabilsten Immobilienmärkte Deutschlands — mit einem ausgeprägten Gefälle zwischen den Stadtteilen. Laut Auswertung liegt der stadtweite Median-Quadratmeterpreis für…

Schwerpunkt

Westend-Süd: Das teuerste Pflaster Frankfurts — Marktdaten Q1 2026Westend-Süd ist und bleibt der Spitzenreiter unter allen Frankfurter Stadtteilen. Im Beobachtungszeitraum der letzten 12 Monate (bis 18. Februar 2026) wurden im IMV Marktbericht+ (2026) insgesamt 229…

Schwerpunkt

Westend-Nord: Solides Wachstum mit attraktivem Preis-Lage-VerhältnisWestend-Nord bietet gegenüber dem Süden eine günstigere Einstiegsschwelle bei nahezu identischer Lagequalität. Laut IMV Marktbericht (2026) liegt der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen (letzte 12 Monate) bei…

Schwerpunkt

PLZ-Perspektive: Was Postleitzahlen über den Westend-Markt verratenDie PLZ-basierte Auswertung ergänzt die Stadtteilbetrachtung, weil administrative Grenzen nicht immer mit der tatsächlichen Marktwahrnehmung übereinstimmen. Die für das Westend maßgeblichen Postleitzahlen lauten 60325…
Inhaltsverzeichnis
  1. 01Das Frankfurter Westend im Marktkontext Q1 2026
  2. 02Westend-Süd: Das teuerste Pflaster Frankfurts — Marktdaten Q1 2026
  3. 03Westend-Nord: Solides Wachstum mit attraktivem Preis-Lage-Verhältnis
  4. 04PLZ-Perspektive: Was Postleitzahlen über den Westend-Markt verraten
  5. 05Was Eigentümer im Westend jetzt wissen müssen
  6. 06Methodik und Einordnung — Was der Marktbericht misst

Der Immobilienmarkt im Frankfurter Westend zeigt sich zum ersten Quartal 2026 zweigeteilt, aber strukturell stabil: Westend-Süd bleibt mit einem Median-Quadratmeterpreis von 8.963 EUR/m² die teuerste Wohnlage der gesamten Stadt — und damit fast 50 Prozent über dem Frankfurter Gesamtmedian von 6.012 EUR/m². Marc Härter Immobilien beobachtet diesen Markt täglich — und dieser Ratgeber fasst zusammen, was die aktuellen Auswertungen und Daten für Quartal 1 in 2026 für Eigentümer und Kaufinteressenten wirklich bedeuten.

Was viele unterschätzen: Das „Westend“ ist kein homogener Markt. Die Unterteilung in Westend, Westend-Nord und Westend-Süd schafft teils erhebliche Preisunterschiede — auf Quadratmeterbasis, im Käuferprofil und in der Vermarktungsdauer. In unserer täglichen Beratungspraxis im Frankfurter Westend erleben wir, wie stark sich selbst innerhalb eines Stadtteils die Preise je nach Straße, Stockwerk und Zustand unterscheiden. Als Diplom-Immobilienwirt und Immobilienbewerter nach ImmoWertV analysiert Marc Härter diese Entwicklungen mit fachlicher Tiefe — damit Sie fundierte Entscheidungen treffen können, ob beim Verkauf, beim Kauf oder bei der Werteinschätzung Ihrer Bestandsimmobilie.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Westend-Süd ist Frankfurts teuerste Wohnlage: Median 8.963 EUR/m², Spitze bis 14.914 EUR/m² (IMV Marktbericht+ 2026).
  • Westend-Nord liegt rund 8,5 % darunter — mit Median 8.195 EUR/m² bei nahezu identischer Lagequalität.
  • 10-Jahres-Plus: Beide Teilgebiete legten seit 2015 rund 47–48 % zu; das Allzeithoch lag 2022 bei 9.514 EUR/m².
  • Vermarktungsdauer stieg von 58 Tagen (2022) auf 133 Tage (2026) — Käufer sind selektiver, Vorbereitung entscheidend.
  • Mieten in Westend-Süd: 19,52 EUR/m² Kaltmiete in Q1 2026, +5,2 % gegenüber Q1 2025 (ImmoScout24).

Das Frankfurter Westend im Marktkontext Q1 2026

Frankfurt am Main bleibt 2026 strukturell eines der stabilsten Immobilienmärkte Deutschlands — mit einem ausgeprägten Gefälle zwischen den Stadtteilen. Laut Auswertung liegt der stadtweite Median-Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im Zwei-Jahres-Betrachtungszeitraum bei 6.012 EUR/m², das arithmetische Mittel bei 6.326 EUR/m². Laut Engel & Völkers lag der Wert für Q1/2026 bei 6.440 EUR/m², Immowelt beziffert ihn für Januar 2026 auf 5.682 EUR/m² — je nach Methodik und Datenbasis entsteht ein Korridor zwischen 5.500 und 6.500 EUR/m². Das Westend liegt in jeder dieser Messungen deutlich darüber.

Frankfurt als internationaler Immobilienmarkt

Frankfurts Sonderstellung als europäisches Finanzzentrum erzeugt eine Käuferschicht, die in dieser Dichte in keiner anderen deutschen Stadt vorkommt. Hochqualifizierte Beschäftigte aus dem Banken- und Finanzsektor, internationale Konsulatsmitarbeiter sowie institutionelle Anleger treffen auf ein strukturell begrenztes Angebot: Neue Eigentumswohnungen im Westend entstehen kaum — Gründerzeitsubstanz, Denkmalschutz und baurechtliche Restriktionen sorgen für natürliche Angebotsknappheit. Die Spitzenpreise (0,9-Quantil) in der PLZ 60325 — dem geografischen Kern von Westend-Süd — lagen laut IMV Marktbericht+ (2026) bei 11.624 EUR/m², das Maximum im Datensatz bei 14.914 EUR/m².

Marktlage und Trendumkehr nach der Korrekturphase

Nach der Korrekturphase 2022–2023 infolge des Zinsanstiegs stabilisiert sich der Frankfurter Immobilienmarkt zusehends. Laut IMV Marktbericht (2026) sank der Median-Quadratmeterpreis in Westend-Süd vom Allzeithoch 2022 (9.514 EUR/m²) auf 8.854 EUR im Jahr 2024, bevor er 2025 wieder auf 9.263 EUR/m² anzog. Die Erwartung weiterer EZB-Zinssenkungen im Jahr 2026 hat die Kaufbereitschaft finanzierungsaffiner Käufer wieder deutlich erhöht. Laut Wohnungsboerse.net (Stand April 2026) erzielt Westend-Süd aktuell 9.389 EUR/m² Durchschnitt — und belegt damit unangefochten den Spitzenplatz unter allen Frankfurter Stadtteilen.

Stadtteil Anzahl Median m²-Preis Ø m²-Preis 0,9-Quantil
Westend-Süd 388 8.974 EUR 9.200 EUR 11.559 EUR
Westend-Nord 128 7.931 EUR 8.107 EUR 10.280 EUR
Westend 36 8.094 EUR 7.821 EUR 10.454 EUR
Sachsenhausen-Nord 305 7.794 EUR 7.738 EUR 10.000 EUR
Nordend-West 416 7.357 EUR 7.498 EUR 9.513 EUR
⌀ Frankfurt gesamt — 6.012 EUR 6.326 EUR —

Quelle: eigene Erhebung und Auswertung auf Grundlage des IMV Marktbericht+ für das 1. Quartal 2026 | Zwei-Jahres-Betrachtungszeitraum. Alle Angaben ohne Gewähr.

Immobilienpreise Marktbericht Frankfurt Westend Q1 2026 | Marc Härter Immobilien

Westend-Süd: Das teuerste Pflaster Frankfurts — Marktdaten Q1 2026

Westend-Süd ist und bleibt der Spitzenreiter unter allen Frankfurter Stadtteilen. Im Beobachtungszeitraum der letzten 12 Monate (bis 18. Februar 2026) wurden im IMV Marktbericht+ (2026) insgesamt 229 Bestandswohnungstransaktionen erfasst — eine für einen Premiumstadtteil bemerkenswert hohe Markttiefe, die belastbare statistische Aussagen ermöglicht. Der Median-Kaufpreis liegt bei 880.000 EUR, der Median-Quadratmeterpreis bei 8.963 EUR/m². Die Preisspanne im mittleren Bereich (0,25- bis 0,75-Quantil) reicht von 7.917 bis 10.588 EUR/m² — eine Varianz, die die Heterogenität des Stadtteils eindrucksvoll illustriert.

Preisentwicklung über 10 Jahre — Westend-Süd

Die langfristige Reihe zeigt, dass sich die erfassten Preise in Westend-Süd trotz zwischenzeitlicher Korrekturen über zehn Jahre erhöht haben. Laut IMV Marktbericht+ (2026) stieg der Median-Quadratmeterpreis von 6.295 EUR/m² (2015) auf 9.263 EUR/m² (2025) — ein Plus von rund 47 Prozent. Das Allzeithoch lag 2022 bei 9.514 EUR/m², gefolgt von einer Korrektur auf 8.854 EUR (2024) und einem Anstieg auf 9.263 EUR im Jahr 2025. Im laufenden Jahrgang 2026 weisen die bislang erfassten 72 Transaktionen einen Median von 8.817 EUR/m² und ein arithmetisches Mittel von 9.109 EUR/m² aus. Die historischen Werte beschreiben die damalige Entwicklung und sind keine Prognose für künftige Preise.

Jahr Anzahl Median m²-Preis Veränd. Vorjahr Ø Tage am Markt
2026 (lfd.) 72 8.817 EUR – 4,8 % 133
2025 173 9.263 EUR + 4,6 % 102
2024 169 8.854 EUR – 3,5 % 117
2023 201 9.177 EUR – 3,5 % 97
2022 169 9.514 EUR ↑ ATH + 6,3 % 58
2021 105 8.953 EUR + 6,7 % 55
2015 216 6.295 EUR Basis 65

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026| Bestandsimmobilien (Wohnungen), Frankfurt Westend-Süd. Alle Angaben ohne Gewähr.

Preise nach Wohnungstyp — Westend-Süd

Die Differenzierung nach Wohnungstyp zeigt die gesamte Bandbreite von Westend-Süd. Die Etagenwohnung ist mit 198 von 229 Transaktionen das am häufigsten gehandelte Segment — Median: 8.908 EUR/m² bei einem Kaufpreis von 839.500 EUR. Maisonette-Wohnungen erzielen 9.083 EUR/m² (Median-Kaufpreis: 1.985.000 EUR), Penthouses 9.722 EUR/m² (Median-Kaufpreis: 1.275.000 EUR). In unserer Beratungspraxis im Frankfurter Westend erleben wir, dass Penthouses und Maisonettes deutlich länger am Markt verweilen als klassische Etagenwohnungen — weil die international geprägte Käufergruppe für diese Objekte einen längeren Entscheidungsprozess hat und häufig mehrere Besichtigungsrunden einplant.

Preisstruktur nach Zimmerzahl — Westend-Süd

Zimmer Anzahl Median Wfl. Median Kaufpreis Median m²-Preis
1 – 1,5 Zimmer 20 34 m² 304.000 EUR 9.583 EUR
2 – 2,5 Zimmer 44 71 m² 591.642 EUR 8.495 EUR
3 – 3,5 Zimmer 72 90 m² 797.000 EUR 8.817 EUR
4 – 5,5 Zimmer 65 155 m² 1.400.000 EUR 9.630 EUR
6 – 8 Zimmer 25 215 m² 2.050.000 EUR 10.000 EUR
9+ Zimmer 2 346 m² 3.875.000 EUR 11.224 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Letzte 12 Monate | Frankfurt Westend-Süd. Alle Angaben ohne Gewähr.

Praxishinweis: Vermarktungsdauer als Qualitätsindikator

Laut Auswertung lag die durchschnittliche Vermarktungsdauer in Westend-Süd 2022 bei 58 Tagen und im ausgewerteten Jahrgang 2026 bei 133 Tagen. Aus diesem Durchschnitt allein lässt sich die Ursache nicht sicher ableiten: Preispositionierung, Objektqualität, Unterlagen, Zielgruppe und einzelne lange Angebotszeiten können den Wert beeinflussen. Eine Immobilienbewertung unter Anwendung der ImmoWertV und eine darauf abgestimmte Vermarktung verbessern die Entscheidungsgrundlage, garantieren aber weder eine bestimmte Vermarktungsdauer noch einen Verkauf ohne öffentliche Portalinsertion.

Westend-Nord: Solides Wachstum mit attraktivem Preis-Lage-Verhältnis

Westend-Nord bietet gegenüber dem Süden eine günstigere Einstiegsschwelle bei nahezu identischer Lagequalität. Laut IMV Marktbericht (2026) liegt der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen (letzte 12 Monate) bei 8.195 EUR/m² — rund 8,5 Prozent unter dem Wert von Westend-Süd. Insgesamt 64 Bestandswohnungstransaktionen wurden erfasst: 54 Etagenwohnungen (Median: 7.995 EUR/m²) und 6 Maisonette-Wohnungen (Median: 7.904 EUR/m²). Der typische Medianpreis einer Wohnung in Westend-Nord liegt bei 794.500 EUR bei rund 103 m² Wohnfläche.

Preisentwicklung Westend-Nord seit 2015

Der Median-Quadratmeterpreis in Westend-Nord ist von 5.499 EUR/m² (2015) auf 8.155 EUR/m² (2025) gestiegen — ein Plus von rund 48 Prozent über zehn Jahre, nahezu deckungsgleich mit der Entwicklung in Westend-Süd. Im laufenden Jahr 2026 zeigen die bislang erfassten 19 Transaktionen einen Median von 7.941 EUR/m² bei einem arithmetischen Mittel von 8.113 EUR/m². Die hohe mittlere Vermarktungsdauer von 371 Tagen im kleinen Jahrgang 2026 kann durch einzelne lang laufende Angebote stark beeinflusst sein. Ob Sanierungsbedarf, Preispositionierung oder andere Objektmerkmale ursächlich waren, lässt sich aus dem Durchschnitt allein nicht ableiten.

Jahr Anzahl Median m²-Preis Veränd. Vorjahr Ø Tage am Markt
2026 (lfd.) 19 7.941 EUR – 2,6 % 371
2025 53 8.155 EUR + 3,2 % 100
2024 60 7.903 EUR – 0,1 % 69
2023 47 7.910 EUR – 5,2 % 85
2022 48 8.346 EUR ↑ ATH – 0,7 % 33
2015 44 5.499 EUR Basis 88

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Bestandsimmobilien (Wohnungen), Frankfurt Westend-Nord. Alle Angaben ohne Gewähr.

Westend-Nord als Investmentlage

Für Kapitalanleger ist Westend-Nord anhand des konkreten Kaufpreises, der nachhaltig erzielbaren Miete und der objektbezogenen Risiken zu prüfen. Laut ImmoScout24 lag die ausgewiesene Angebotsmiete in Westend-Süd im Q1 2026 bei 19,52 EUR/m² — ein Jahresanstieg von 5,2 Prozent gegenüber Q1 2025 (18,55 EUR/m²). Der im Beispiel errechnete Bruttovervielfältiger für eine Drei-Zimmer-Wohnung in Westend-Nord (672.500 EUR, ca. 2.100 EUR Nettomiete/Monat) liegt beim rund 27-fachen der Jahresnettokaltmiete. Nicht umlagefähige Kosten, Leerstandsrisiko, Instandhaltung, Steuern und Finanzierung sind darin nicht berücksichtigt; eine Garantie für Kapitalerhalt oder Wertsteigerung folgt daraus nicht.

Zimmer Anzahl Median Wfl. Median Kaufpreis Median m²-Preis
2 – 2,5 Zimmer 17 70 m² 549.000 EUR 8.155 EUR
3 – 3,5 Zimmer 24 92 m² 672.500 EUR 8.142 EUR
4 – 5,5 Zimmer 18 151 m² 1.290.000 EUR 9.331 EUR
6 – 8 Zimmer 3 218 m² 2.000.000 EUR 9.174 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Letzte 12 Monate | Frankfurt Westend-Nord. Alle Angaben ohne Gewähr.

PLZ-Perspektive: Was Postleitzahlen über den Westend-Markt verraten

Die PLZ-basierte Auswertung ergänzt die Stadtteilbetrachtung, weil administrative Grenzen nicht immer mit der tatsächlichen Marktwahrnehmung übereinstimmen. Die für das Westend maßgeblichen Postleitzahlen lauten 60325 (Westend-Süd/Bankenviertel) und 60323 (Westend/Nordend-Grenze), ergänzt durch 60322 und 60318 im nördlichen Bereich. Zwischen PLZ 60318 und 60325 besteht laut Marktbericht ein Medianpreisunterschied von über 25 Prozent — bei teils nur wenigen hundert Metern Entfernung. Diese Mikrolage-Sensitivität macht pauschale Portalpreise für individuelle Verkaufsentscheidungen unzureichend.

PLZ Bereich Anzahl 0,1-Quantil Median m² 0,9-Quantil
60325 Westend-Süd / Bankenviertel 253 7.201 EUR 9.089 EUR 11.624 EUR
60323 Westend / Nordend-Grenze 138 6.984 EUR 8.855 EUR 11.375 EUR
60322 Nordend-West / Westend-Nord 219 6.327 EUR 8.321 EUR 10.278 EUR
60318 Westend-Nord / Bockenheim-Grenze 310 5.830 EUR 7.255 EUR 9.112 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Zwei-Jahres-Betrachtungszeitraum. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was Eigentümer im Westend jetzt wissen müssen

Wenn Sie eine Eigentumswohnung im Frankfurter Westend besitzen, stellt sich 2026 eine konkrete Frage: Handeln oder abwarten? Die Marktdaten zeigen: Das Allzeithoch von 2022 (Westend-Süd: 9.514 EUR/m²) wurde 2025 mit 9.263 EUR/m² fast wieder erreicht. Die strukturellen Treiber — Angebotsknappheit, internationale Nachfrage, Finanzzentrum-Premie — sind intakt. Der wichtigste Hebel für Eigentümer ist 2026 nicht mehr der Marktzeitpunkt allein, sondern die Qualität der Vorbereitung: realistische Preisfindung, professionelle Aufbereitung, zielgruppengenaue Ansprache.

Wie sich diese Entwicklung zur Jahresmitte fortgesetzt hat, zeigt die eigene Marktauswertung für das Westend im Q2 2026.

Käuferprofile im Westend 2026

Als Käufer kommen im Westend sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger in Betracht. Welche Gruppe für ein konkretes Objekt besonders relevant ist, hängt unter anderem von Wohnungsgröße, Grundriss, Mikrolage, Zustand, Mietverhältnis und Preis ab. Kapitalanleger müssen Ertrag, nicht umlagefähige Kosten, Finanzierung und WEG-Risiken objektspezifisch prüfen; Wertstabilität oder Mieteinnahmen sind nicht garantiert. Bei passenden Eigentümerzielen kann ergänzend eine diskrete Off-Market-Vermarktung geprüft werden. Sie ersetzt jedoch nicht automatisch den Marktvergleich und ist nicht für jedes Objekt überlegen.

Ihre Immobilie im Westend — jetzt präzise bewerten lassen

Automatisierte Portalschätzungen können individuelle Merkmale einer Westend-Wohnung nur eingeschränkt erfassen. Marc Härter Immobilien erstellt für Verkaufsvorhaben eine objektspezifische Immobilienbewertung unter Anwendung der ImmoWertV und ordnet verfügbare Markt- und Transaktionsdaten passend zum Bewertungsstichtag ein.

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Methodik und Einordnung — Was der Marktbericht misst

Die eigene Erhebung in diesem Ratgeber basiert auf dem IMV Marktbericht+ für das 1. Quartal 2026, ausgewertet für Eigentumswohnungen zum Kauf in Frankfurt am Main. Die dort verwendeten Letztangebote sind Angebotspreise aus einer späten Vermarktungsphase, aber keine beurkundeten Kaufpreise. Ergänzend wurden die im Artikel jeweils datierten Angebotspreisquellen und eigene Recherchen herangezogen. Die Werte bilden damit einen zeitbezogenen Angebotsmarkt ab und dürfen nicht ohne Objektprüfung als Transaktionspreis oder Einzelwert übernommen werden.

Angebotspreise versus Notarpreise

Angebotspreise — auch Letztangebote — spiegeln nicht zwingend die beurkundeten Kaufpreise wider. Ob und in welcher Höhe der Kaufpreis vom Angebot abweicht, hängt von Objekt, Preispositionierung, Nachfrage, Vermarktungsdauer und Verhandlungssituation ab; eine pauschale Abschlagsquote ist nicht belastbar. Für eine Einzelbewertung müssen geeignete Vergleichs- und Marktdaten auf die konkrete Wohnung und den Bewertungsstichtag bezogen werden.

Hinweis zur Datenqualität

Alle Preisangaben in diesem Ratgeber basieren auf zeitbezogenen Angebotsmarktdaten und wurden ohne Gewähr zusammengestellt. Tatsächliche Transaktionspreise können abweichen. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Immobilienbewertung. Bei gerichtlichen, steuerlichen oder finanzierungsbezogenen Bewertungszwecken ist vorab zu klären, welche Form, Qualifikation und Nachweisführung die jeweilige Stelle verlangt. Marc Härter Immobilien bietet für Verkaufsvorhaben eine Immobilienbewertung unter Anwendung der ImmoWertV an.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Immobilienpreise Marktbericht Frankfurt Westend Q1 2026 | Marc Härter…

Wie hoch ist der aktuelle Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Westend-Süd?

Der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen in Frankfurt Westend-Süd liegt bei 8.963 EUR/m² (letzte 12 Monate). Der Medianpreis für eine Wohnung beträgt 880.000 EUR bei einer typischen Wohnfläche von 98 m². Die Preisspanne im mittleren Bereich (0,25- bis 0,75-Quantil) reicht von 7.917 bis 10.588 EUR/m², was die hohe Varianz innerhalb des Stadtteils zeigt.

Was kostet eine Wohnung in Westend-Nord im ersten Quartal 2026?

In Frankfurt Westend-Nord liegt der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen laut IMV Marktbericht+ (18.02.2026) bei 8.195 EUR/m² für die letzten 12 Monate. Der typische Medianpreis liegt bei 794.500 EUR bei rund 103 m² Wohnfläche. Etagenwohnungen erzielen 7.995 EUR/m², Maisonette-Wohnungen rund 7.904 EUR/m². Westend-Nord liegt damit rund 8,5 Prozent unter Westend-Süd bei vergleichbarer Lagequalität.

Ist Westend-Süd der teuerste Stadtteil Frankfurts?

Ja. Westend-Süd ist laut übereinstimmenden Marktberichten (IMV, Immowelt, Wohnungsboerse, ImmoScout24) der teuerste Stadtteil für Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt je nach Datenquelle zwischen 8.963 und 9.389 EUR/m², verglichen mit einem Frankfurter Stadtdurchschnitt von rund 6.012 EUR/m². Im Spitzensegment werden Maximalwerte von über 14.000 EUR/m² erzielt.

Wie hat sich der Immobilienmarkt im Westend seit 2015 entwickelt?

Westend-Süd ist von 6.295 EUR/m² (2015) auf 9.263 EUR/m² (2025) gestiegen — ein Plus von rund 47 Prozent über zehn Jahre. Westend-Nord legte im gleichen Zeitraum von 5.499 EUR auf 8.155 EUR zu (+48 %). Das Allzeithoch in Westend-Süd lag 2022 bei 9.514 EUR/m², gefolgt von einer moderaten Korrektur auf 8.854 EUR (2024) und anschließender Erholung auf 9.263 EUR im Jahr 2025.

Wie lange dauert es, eine Wohnung im Westend zu verkaufen?

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer in Westend-Süd beträgt aktuell ca. 133 Tage — gegenüber ca. 58 Tagen im Boomjahr 2022. Gut bewertete, professionell aufbereitete und realistisch bepreiste Objekte werden deutlich schneller vermittelt. Überpreiste oder schlecht aufbereitete Angebote stehen hingegen oft weit über einem Jahr am Markt, was die Durchschnittswerte nach oben verzerrt.

Welche Postleitzahlen gehören zum Frankfurter Westend?

Das Frankfurter Westend ist hauptsächlich den Postleitzahlen 60323 und 60325 zuzuordnen. PLZ 60325 deckt Westend-Süd einschließlich Bankenviertel ab (Median: 9.089 EUR/m²), während 60323 den Übergang zum Nordend umfasst (Median: 8.855 EUR/m²). Westend-Nord reicht in die PLZ 60322 (8.321 EUR/m²) und 60318 (7.255 EUR/m²) hinein. Alle Angaben gemäß IMV Marktbericht+ (18.02.2026).

Was sind die Mieten in Westend-Süd im ersten Quartal 2026?

Laut ImmoScout24 liegt die Kaltmiete in Westend-Süd im ersten Quartal 2026 bei durchschnittlich 19,52 EUR/m² — ein Anstieg von 5,2 Prozent gegenüber Q1 2025 (18,55 EUR/m²). Damit ist Westend-Süd nicht nur die teuerste Kauflage Frankfurts, sondern auch im Mietsegment führend — mit Mietpreisen, die mehr als doppelt so hoch liegen wie der deutsche Durchschnitt von 9,22 EUR/m

Zuletzt fachlich geprüft am

Marktdatenstand: 1. Quartal 2026. Fachlich geprüft am 27. August 2026; die historischen Marktwerte wurden nicht fortgeschrieben. Präzisiert wurden Datenabgrenzung, Käufer- und Renditeaussagen sowie der Bewertungsumfang.Für die Bebilderung unserer Ratgeber nutzen wir KI-generierte Fotos und Grafiken. Diese sind im Beitrag entsprechend gekennzeichnet.

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