Marktbericht Frankfurt Westend Q1 2026:
Preise, Trends und Prognosen für Westend-Süd und Westend-Nord

Der Immobilienmarkt im Frankfurter Westend zeigt sich zum ersten Quartal 2026 zweigeteilt, aber strukturell stabil: Westend-Süd bleibt mit einem Median-Quadratmeterpreis von 8.963 EUR/m² die teuerste Wohnlage der gesamten Stadt — und damit fast 50 Prozent über dem Frankfurter Gesamtmedian von 6.012 EUR/m². Marc Härter Immobilien beobachtet diesen Markt täglich — und dieser Ratgeber fasst zusammen, was die aktuellen Auswertungen und Daten für Quartal 1 in 2026 für Eigentümer und Kaufinteressenten wirklich bedeuten.

Was viele unterschätzen: Das „Westend“ ist kein homogener Markt. Die Unterteilung in Westend, Westend-Nord und Westend-Süd schafft teils erhebliche Preisunterschiede — auf Quadratmeterbasis, im Käuferprofil und in der Vermarktungsdauer. In unserer täglichen Beratungspraxis im Frankfurter Westend erleben wir, wie stark sich selbst innerhalb eines Stadtteils die Preise je nach Straße, Stockwerk und Zustand unterscheiden. Als Diplom-Immobilienwirt und IHK-zertifizierter Bewerter analysiert Marc Härter diese Entwicklungen mit fachlicher Tiefe — damit Sie fundierte Entscheidungen treffen können, ob beim Verkauf, beim Kauf oder bei der Werteinschätzung Ihrer Bestandsimmobilie.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Westend-Süd ist Frankfurts teuerste Wohnlage: Median 8.963 EUR/m², Spitze bis 14.914 EUR/m² (IMV Marktbericht+ 2026).
  • Westend-Nord liegt rund 8,5 % darunter — mit Median 8.195 EUR/m² bei nahezu identischer Lagequalität.
  • 10-Jahres-Plus: Beide Teilgebiete legten seit 2015 rund 47–48 % zu; das Allzeithoch lag 2022 bei 9.514 EUR/m².
  • Vermarktungsdauer stieg von 58 Tagen (2022) auf 133 Tage (2026) — Käufer sind selektiver, Vorbereitung entscheidend.
  • Mieten in Westend-Süd: 19,52 EUR/m² Kaltmiete in Q1 2026, +5,2 % gegenüber Q1 2025 (ImmoScout24).

Das Frankfurter Westend im Marktkontext Q1 2026

Frankfurt am Main bleibt 2026 strukturell eines der stabilsten Immobilienmärkte Deutschlands — mit einem ausgeprägten Gefälle zwischen den Stadtteilen. Laut Auswertung liegt der stadtweite Median-Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im Zwei-Jahres-Betrachtungszeitraum bei 6.012 EUR/m², das arithmetische Mittel bei 6.326 EUR/m². Laut Engel & Völkers lag der Wert für Q1/2026 bei 6.440 EUR/m², Immowelt beziffert ihn für Januar 2026 auf 5.682 EUR/m² — je nach Methodik und Datenbasis entsteht ein Korridor zwischen 5.500 und 6.500 EUR/m². Das Westend liegt in jeder dieser Messungen deutlich darüber.

Frankfurt als internationaler Immobilienmarkt

Frankfurts Sonderstellung als europäisches Finanzzentrum erzeugt eine Käuferschicht, die in dieser Dichte in keiner anderen deutschen Stadt vorkommt. Hochqualifizierte Beschäftigte aus dem Banken- und Finanzsektor, internationale Konsulatsmitarbeiter sowie institutionelle Anleger treffen auf ein strukturell begrenztes Angebot: Neue Eigentumswohnungen im Westend entstehen kaum — Gründerzeitsubstanz, Denkmalschutz und baurechtliche Restriktionen sorgen für natürliche Angebotsknappheit. Die Spitzenpreise (0,9-Quantil) in der PLZ 60325 — dem geografischen Kern von Westend-Süd — lagen laut IMV Marktbericht+ (2026) bei 11.624 EUR/m², das Maximum im Datensatz bei 14.914 EUR/m².

Marktlage und Trendumkehr nach der Korrekturphase

Nach der Korrekturphase 2022–2023 infolge des Zinsanstiegs stabilisiert sich der Frankfurter Immobilienmarkt zusehends. Laut IMV Marktbericht (2026) sank der Median-Quadratmeterpreis in Westend-Süd vom Allzeithoch 2022 (9.514 EUR/m²) auf 8.854 EUR im Jahr 2024, bevor er 2025 wieder auf 9.263 EUR/m² anzog. Die Erwartung weiterer EZB-Zinssenkungen im Jahr 2026 hat die Kaufbereitschaft finanzierungsaffiner Käufer wieder deutlich erhöht. Laut Wohnungsboerse.net (Stand April 2026) erzielt Westend-Süd aktuell 9.389 EUR/m² Durchschnitt — und belegt damit unangefochten den Spitzenplatz unter allen Frankfurter Stadtteilen.

StadtteilAnzahlMedian m²-PreisØ m²-Preis0,9-Quantil
Westend-Süd3888.974 EUR9.200 EUR11.559 EUR
Westend-Nord1287.931 EUR8.107 EUR10.280 EUR
Westend368.094 EUR7.821 EUR10.454 EUR
Sachsenhausen-Nord3057.794 EUR7.738 EUR10.000 EUR
Nordend-West4167.357 EUR7.498 EUR9.513 EUR
⌀ Frankfurt gesamt6.012 EUR6.326 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Zwei-Jahres-Betrachtungszeitraum. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Westend-Süd: Das teuerste Pflaster Frankfurts — Marktdaten Q1 2026

Westend-Süd ist und bleibt der Spitzenreiter unter allen Frankfurter Stadtteilen. Im Beobachtungszeitraum der letzten 12 Monate (bis 18. Februar 2026) wurden im IMV Marktbericht+ (2026) insgesamt 229 Bestandswohnungstransaktionen erfasst — eine für einen Premiumstadtteil bemerkenswert hohe Markttiefe, die belastbare statistische Aussagen ermöglicht. Der Median-Kaufpreis liegt bei 880.000 EUR, der Median-Quadratmeterpreis bei 8.963 EUR/m². Die Preisspanne im mittleren Bereich (0,25- bis 0,75-Quantil) reicht von 7.917 bis 10.588 EUR/m² — eine Varianz, die die Heterogenität des Stadtteils eindrucksvoll illustriert.

Preisentwicklung über 10 Jahre — Westend-Süd

Die langfristige Preisentwicklung belegt die außergewöhnliche Resilienz von Westend-Süd gegenüber Marktkorrekturen. Laut IMV Marktbericht+ (2026) stieg der Median-Quadratmeterpreis von 6.295 EUR/m² (2015) auf 9.263 EUR/m² (2025) — ein Plus von rund 47 Prozent über zehn Jahre. Das Allzeithoch lag 2022 bei 9.514 EUR/m², gefolgt von einer moderaten Korrektur auf 8.854 EUR (2024) und einer erneuten Aufwärtsbewegung auf 9.263 EUR im Jahr 2025. Im laufenden Jahrgang 2026 weisen die bislang erfassten 72 Transaktionen einen Median von 8.817 EUR/m² und ein arithmetisches Mittel von 9.109 EUR/m² aus — der höhere Mittelwert gegenüber dem Median zeigt, dass hochpreisige Objekte den Durchschnitt nach oben ziehen.

JahrAnzahlMedian m²-PreisVeränd. VorjahrØ Tage am Markt
2026 (lfd.)728.817 EUR– 4,8 %133
20251739.263 EUR+ 4,6 %102
20241698.854 EUR– 3,5 %117
20232019.177 EUR– 3,5 %97
20221699.514 EUR ↑ ATH+ 6,3 %58
20211058.953 EUR+ 6,7 %55
20152166.295 EURBasis65

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026| Bestandsimmobilien (Wohnungen), Frankfurt Westend-Süd. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Preise nach Wohnungstyp — Westend-Süd

Die Differenzierung nach Wohnungstyp zeigt die gesamte Bandbreite von Westend-Süd. Die Etagenwohnung ist mit 198 von 229 Transaktionen das am häufigsten gehandelte Segment — Median: 8.908 EUR/m² bei einem Kaufpreis von 839.500 EUR. Maisonette-Wohnungen erzielen 9.083 EUR/m² (Median-Kaufpreis: 1.985.000 EUR), Penthouses 9.722 EUR/m² (Median-Kaufpreis: 1.275.000 EUR). In unserer Beratungspraxis im Frankfurter Westend erleben wir, dass Penthouses und Maisonettes deutlich länger am Markt verweilen als klassische Etagenwohnungen — weil die international geprägte Käufergruppe für diese Objekte einen längeren Entscheidungsprozess hat und häufig mehrere Besichtigungsrunden einplant.

Preisstruktur nach Zimmerzahl — Westend-Süd

ZimmerAnzahlMedian Wfl.Median KaufpreisMedian m²-Preis
1 – 1,5 Zimmer2034 m²304.000 EUR9.583 EUR
2 – 2,5 Zimmer4471 m²591.642 EUR8.495 EUR
3 – 3,5 Zimmer7290 m²797.000 EUR8.817 EUR
4 – 5,5 Zimmer65155 m²1.400.000 EUR9.630 EUR
6 – 8 Zimmer25215 m²2.050.000 EUR10.000 EUR
9+ Zimmer2346 m²3.875.000 EUR11.224 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Letzte 12 Monate | Frankfurt Westend-Süd. Alle Angaben ohne Gewähr.

Immobilienpreise Marktwert Westend - nach Zimmeranzahl Wohnungen - Marc Härter Immobilien

Praxishinweis: Vermarktungsdauer als Qualitätsindikator

Laut Auswertungen lag die durchschnittliche Vermarktungsdauer in Westend-Süd 2022 noch bei 58 Tagen — 2026 sind es 133 Tage. Das bedeutet nicht, dass der Markt schwächer ist. Es bedeutet, dass Käufer selektiver vorgehen: Schlecht aufbereitete oder überpreiste Objekte stehen heute erheblich länger am Markt. Wohnungen, die professionell bewertet und gezielt vermarktet werden, finden nach wie vor zügig Käufer — häufig ohne öffentliche Portalinsertion.

Westend-Nord: Solides Wachstum mit attraktivem Preis-Lage-Verhältnis

Westend-Nord bietet gegenüber dem Süden eine günstigere Einstiegsschwelle bei nahezu identischer Lagequalität. Laut IMV Marktbericht (2026) liegt der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen (letzte 12 Monate) bei 8.195 EUR/m² — rund 8,5 Prozent unter dem Wert von Westend-Süd. Insgesamt 64 Bestandswohnungstransaktionen wurden erfasst: 54 Etagenwohnungen (Median: 7.995 EUR/m²) und 6 Maisonette-Wohnungen (Median: 7.904 EUR/m²). Der typische Medianpreis einer Wohnung in Westend-Nord liegt bei 794.500 EUR bei rund 103 m² Wohnfläche.

Preisentwicklung Westend-Nord seit 2015

Der Median-Quadratmeterpreis in Westend-Nord ist von 5.499 EUR/m² (2015) auf 8.155 EUR/m² (2025) gestiegen — ein Plus von rund 48 Prozent über zehn Jahre, nahezu deckungsgleich mit der Entwicklung in Westend-Süd. Im laufenden Jahr 2026 zeigen die bislang erfassten 19 Transaktionen einen Median von 7.941 EUR/m² bei einem arithmetischen Mittel von 8.113 EUR/m². Die außergewöhnlich hohe mittlere Vermarktungsdauer von 371 Tagen im Jahrgang 2026 weist auf eine überproportionale Konzentration von Objekten mit längerem Entscheidungsprozess hin — etwa größere Altbauwohnungen mit Sanierungsbedarf oder überpreist eingestellte Angebote, die Käufer heute nicht mehr akzeptieren.

JahrAnzahlMedian m²-PreisVeränd. VorjahrØ Tage am Markt
2026 (lfd.)197.941 EUR– 2,6 %371
2025538.155 EUR+ 3,2 %100
2024607.903 EUR– 0,1 %69
2023477.910 EUR– 5,2 %85
2022488.346 EUR ↑ ATH– 0,7 %33
2015445.499 EURBasis88

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Bestandsimmobilien (Wohnungen), Frankfurt Westend-Nord. Alle Angaben ohne Gewähr.

Preisentwicklung Frankfurt Westend Nord - Seit 2015 bis 2026 - Marc Härter Immobilien

Westend-Nord als Investmentlage

Für Kapitalanleger bietet Westend-Nord ein interessantes Rendite-Risiko-Profil. Laut ImmoScout24 lag die Kaltmiete in Westend-Süd im Q1 2026 bei 19,52 EUR/m² — ein Jahresanstieg von 5,2 Prozent gegenüber Q1 2025 (18,55 EUR/m²). Der Vervielfältiger — also das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresnettomiete — liegt für eine typische Drei-Zimmer-Wohnung in Westend-Nord (672.500 EUR, ca. 2.100 EUR Nettomiete/Monat) beim rund 27-fachen der Jahresmiete. Das entspricht dem typischen Wertstabilitätssegment für Premiumlagen: Wer hier kauft, investiert in langfristige Sicherheit und Kapitalerhalt — und nicht in kurzfristige Mietrendite.

ZimmerAnzahlMedian Wfl.Median KaufpreisMedian m²-Preis
2 – 2,5 Zimmer1770 m²549.000 EUR8.155 EUR
3 – 3,5 Zimmer2492 m²672.500 EUR8.142 EUR
4 – 5,5 Zimmer18151 m²1.290.000 EUR9.331 EUR
6 – 8 Zimmer3218 m²2.000.000 EUR9.174 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Letzte 12 Monate | Frankfurt Westend-Nord. Alle Angaben ohne Gewähr.

Preissturktur Immobilienpreise Eigentumswohnung Westend Nord - Marc Härter Immobilien

PLZ-Perspektive: Was Postleitzahlen über den Westend-Markt verraten

Die PLZ-basierte Auswertung ergänzt die Stadtteilbetrachtung, weil administrative Grenzen nicht immer mit der tatsächlichen Marktwahrnehmung übereinstimmen. Die für das Westend maßgeblichen Postleitzahlen lauten 60325 (Westend-Süd/Bankenviertel) und 60323 (Westend/Nordend-Grenze), ergänzt durch 60322 und 60318 im nördlichen Bereich. Zwischen PLZ 60318 und 60325 besteht laut Marktbericht ein Medianpreisunterschied von über 25 Prozent — bei teils nur wenigen hundert Metern Entfernung. Diese Mikrolage-Sensitivität macht pauschale Portalpreise für individuelle Verkaufsentscheidungen unzureichend.

PLZBereichAnzahl0,1-QuantilMedian m²0,9-Quantil
60325Westend-Süd / Bankenviertel2537.201 EUR9.089 EUR11.624 EUR
60323Westend / Nordend-Grenze1386.984 EUR8.855 EUR11.375 EUR
60322Nordend-West / Westend-Nord2196.327 EUR8.321 EUR10.278 EUR
60318Westend-Nord / Bockenheim-Grenze3105.830 EUR7.255 EUR9.112 EUR

Quelle: IMV Marktbericht, Quartal 1 2026 | Zwei-Jahres-Betrachtungszeitraum. Alle Angaben ohne Gewähr.

Immobilienmarkt Preise Westend PLZ Bereich - Marc Härter Immobilien

Was Eigentümer im Westend jetzt wissen müssen

Wenn Sie eine Eigentumswohnung im Frankfurter Westend besitzen, stellt sich 2026 eine konkrete Frage: Handeln oder abwarten? Die Marktdaten zeigen: Das Allzeithoch von 2022 (Westend-Süd: 9.514 EUR/m²) wurde 2025 mit 9.263 EUR/m² fast wieder erreicht. Die strukturellen Treiber — Angebotsknappheit, internationale Nachfrage, Finanzzentrum-Premie — sind intakt. Der wichtigste Hebel für Eigentümer ist 2026 nicht mehr der Marktzeitpunkt allein, sondern die Qualität der Vorbereitung: realistische Preisfindung, professionelle Aufbereitung, zielgruppengenaue Ansprache.

Käuferprofile im Westend 2026

Die dominante Käufergruppe in Westend-Süd sind gut situierte Eigennutzer aus dem Finanz- und Beratungsumfeld — häufig mit internationalem Hintergrund und konkreten Anforderungen an Ausstattung, Grundriss und Lage. Hinzu kommt ein stabiles Segment internationaler Kapitalanleger, die Frankfurt als sicheren Hafen für Vermögen nutzen. Für kleinere Einheiten (1–2 Zimmer) treten auch Frankfurter Anleger auf, die auf langfristige Wertstabilität und gesicherte Mieteinnahmen setzen. In unserer Beratungspraxis im Westend beobachten wir, dass ein erheblicher Teil der Transaktionen im Premiumsegment über diskrete Off-Market-Kanäle verläuft — bevor ein Objekt jemals auf einem öffentlichen Portal erscheint. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zu Luxusimmobilien Frankfurt 2026.

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Der Unterschied zwischen einer fundierten Marktwertermittlung und einem Portalschätzwert kann im Westend mehrere zehntausend Euro betragen. Marc Härter bewertet Ihre Wohnung auf Grundlage realer Transaktionsdaten — ohne pauschale Formeln, ohne Interessenkonflikt, mit Zugang zu aktuellen Abschlusspreisen aus dem Gutachterausschuss Frankfurt.

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Methodik und Einordnung — Was der Marktbericht misst

Die Daten in diesem Ratgeber basieren auf dem IMV Marktbericht+ 1. Quartal 2026, ausgewertet für Eigentumswohnungen (Kauf) in der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main. Alle Preisangaben beziehen sich auf sogenannte Letztangebote — Angebotspreise kurz vor oder bei Abschluss einer Transaktion. Diese Methodik rückt die Daten näher an tatsächliche Transaktionspreise heran als Erstangebotsauswertungen üblicher Immobilienportale. Ergänzt werden die durch aktuelle Angebotspreisquellen: ImmoScout24 (Q1/2026), Engel & Völkers (Q1/2026), Immowelt (Januar 2026) und Wohnungsboerse.net (April 2026), eigene Recherchen und Marktauswertungen.

Angebotspreise versus Notarpreise

Angebotspreise — selbst Letztangebote — spiegeln nicht zwingend die beurkundeten Kaufpreise wider. Im Premiumsegment können Abschläge von 3 bis 8 Prozent auf den finalen Angebotspreis üblich sein, besonders nach langen Vermarktungszeiten. Bei Bieterverfahren oder diskreten Off-Market-Transaktionen übersteigen die Notarpreise mitunter das zuletzt öffentlich kommunizierte Niveau. Für eine belastbare Einzelbewertung empfehlen wir die Hinzuziehung eines erfahrenen Immobilienmaklers für Frankfurt Westend mit Zugang zu Abschlusspreisen aus dem Gutachterausschuss Frankfurt.

Hinweis zur Datenqualität

Alle Preisangaben in diesem Ratgeber basieren auf Angebotspreisdaten und wurden ohne Gewähr zusammengestellt. Tatsächliche Transaktionspreise können abweichen. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Immobilienbewertung. Für eine verbindliche Wertermittlung — etwa für Erbschaft, Scheidung, Beleihung oder Verkauf — empfehlen wir eine persönliche Beratung durch einen IHK-zertifizierten Immobiliensachverständigen.

Häufige Fragen zum Immobilienmarkt Frankfurt Westend Q1 2026

Wie hoch ist der aktuelle Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Westend-Süd?

Der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen in Frankfurt Westend-Süd liegt bei 8.963 EUR/m² (letzte 12 Monate). Der Medianpreis für eine Wohnung beträgt 880.000 EUR bei einer typischen Wohnfläche von 98 m². Die Preisspanne im mittleren Bereich (0,25- bis 0,75-Quantil) reicht von 7.917 bis 10.588 EUR/m², was die hohe Varianz innerhalb des Stadtteils zeigt.

Was kostet eine Wohnung in Westend-Nord im ersten Quartal 2026?

In Frankfurt Westend-Nord liegt der Median-Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen laut IMV Marktbericht+ (18.02.2026) bei 8.195 EUR/m² für die letzten 12 Monate. Der typische Medianpreis liegt bei 794.500 EUR bei rund 103 m² Wohnfläche. Etagenwohnungen erzielen 7.995 EUR/m², Maisonette-Wohnungen rund 7.904 EUR/m². Westend-Nord liegt damit rund 8,5 Prozent unter Westend-Süd bei vergleichbarer Lagequalität.

Ist Westend-Süd der teuerste Stadtteil Frankfurts?

Ja. Westend-Süd ist laut übereinstimmenden Marktberichten (IMV, Immowelt, Wohnungsboerse, ImmoScout24) der teuerste Stadtteil für Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt je nach Datenquelle zwischen 8.963 und 9.389 EUR/m², verglichen mit einem Frankfurter Stadtdurchschnitt von rund 6.012 EUR/m². Im Spitzensegment werden Maximalwerte von über 14.000 EUR/m² erzielt.

Wie hat sich der Immobilienmarkt im Westend seit 2015 entwickelt?

Westend-Süd ist von 6.295 EUR/m² (2015) auf 9.263 EUR/m² (2025) gestiegen — ein Plus von rund 47 Prozent über zehn Jahre. Westend-Nord legte im gleichen Zeitraum von 5.499 EUR auf 8.155 EUR zu (+48 %). Das Allzeithoch in Westend-Süd lag 2022 bei 9.514 EUR/m², gefolgt von einer moderaten Korrektur auf 8.854 EUR (2024) und anschließender Erholung auf 9.263 EUR im Jahr 2025.

Wie lange dauert es, eine Wohnung im Westend zu verkaufen?

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer in Westend-Süd beträgt aktuell ca. 133 Tage — gegenüber ca. 58 Tagen im Boomjahr 2022. Gut bewertete, professionell aufbereitete und realistisch bepreiste Objekte werden deutlich schneller vermittelt. Überpreiste oder schlecht aufbereitete Angebote stehen hingegen oft weit über einem Jahr am Markt, was die Durchschnittswerte nach oben verzerrt.

Welche Postleitzahlen gehören zum Frankfurter Westend?

Das Frankfurter Westend ist hauptsächlich den Postleitzahlen 60323 und 60325 zuzuordnen. PLZ 60325 deckt Westend-Süd einschließlich Bankenviertel ab (Median: 9.089 EUR/m²), während 60323 den Übergang zum Nordend umfasst (Median: 8.855 EUR/m²). Westend-Nord reicht in die PLZ 60322 (8.321 EUR/m²) und 60318 (7.255 EUR/m²) hinein. Alle Angaben gemäß IMV Marktbericht+ (18.02.2026).

Was sind die Mieten in Westend-Süd im ersten Quartal 2026?

Laut ImmoScout24 liegt die Kaltmiete in Westend-Süd im ersten Quartal 2026 bei durchschnittlich 19,52 EUR/m² — ein Anstieg von 5,2 Prozent gegenüber Q1 2025 (18,55 EUR/m²). Damit ist Westend-Süd nicht nur die teuerste Kauflage Frankfurts, sondern auch im Mietsegment führend — mit Mietpreisen, die mehr als doppelt so hoch liegen wie der deutsche Durchschnitt von 9,22 EUR/m

Marc Härter, Immobilienmakler Frankfurt

Über den Autor

Marc Härter

Immobilienmakler & Inhaber · Frankfurt am Main

Marc Härter ist seit über 15 Jahren im Frankfurter Immobilienmarkt tätig und spezialisiert auf den Verkauf von Wohn- und Anlageimmobilien in Frankfurt und dem gesamten Rhein-Main Gebiet. Als Inhaber von Marc Härter Immobilien mit Sitz im Westend, begleitet er Eigentümer und Investoren mit fundierter Marktkennntnis, diskreter Abwicklung bei Off-Market Immobilien (Secret Sale) und einem breiten Netzwerk an vorgemerkten Käufern.

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